Motorräder
15. August 2008 von admin

Unsere Yamaha TT600R würden wir gegen kein Motorrad der Welt eintauschen. Hauptargumente: ihre Leichtigkeit, Geländetauglichkeit und Robustheit. Die ganze Fuhre wiegt deutlich unter 300kg – vollgetankt, bepackt und inklusive Fahrer.
- Die Maschine hat keine Batterie, was für unser Vorhaben ein großer Vorteil ist. Die wäre über die monatelangen Standzeiten in der Fremde nämlich bestimmt nicht erfreut.
- Um Getriebe und Kette zu schonen, haben wir das Hinterrad der RE (E-Starter-Version) mit Ruckdämpfer verbaut. Das ermöglicht auf Asphalt ein ruckfreies und somit sehr viel angenehmeres Fahren.
- Ein nachgerüsteter Ölkühler hält die Temperatur auch bei großer Hitze unten und schont so das Aggregat.
- Weil die Tachowelle ein Schwachpunkt ist, wurden die Originalen durch Digitaltachos ersetzt – als Statistiker der Gruppe, habe ich mir den IMO von TOURATECH gegönnt.
- Den Original-Kupplungszug samt Armatur haben wir gegen die sehr viel haltbarere japanische Version der alten Tenere getauscht.
- Für Artur, hat Frank eine Vespascheibe und Fußrasten unterm Tank montiert. Artur sitzt vor ihm, wodurch er nicht nur besser mit Frank sprechen, sondern auch Mittagschlaf auf dem Motorrad machen kann. Er liegt dann mit dem Kopf auf dem Tankrucksack.
- Das Gepäcksystem besteht aus einem Träger, über den wir Satteltaschen hängen. Diese haben wir aus großen Kuriertaschen der Fa. Ortlieb „gestrickt“. Hinzu kommen TOURATECH-Tankrucksäcke mit Seitentaschen und eine Gepäckrolle. Darin ist genug Platz für die notwendige Ausrüstung und um auch noch den üppigsten Obst-Gemüse-Südfrüchte-Einkauf unterzubringen.
- Ein Schweizer hat uns den Tank gefertigt. Der fasst 34 Liter Sprit (Reichweite im Schnitt 690km) und in einem extra Abteil 6 Liter Wasser. Letztere sind über einen 3. Benzinhahn zugänglich und es gilt lediglich beim Betanken aufzupassen und die Einfüllöffnungen nicht zu verwechseln. Wir haben damit einen Wasserhahn an Bord und sparen uns, einen Kanister verstauen zu müssen.
- Georg hat sich außerdem einen Seifenspender montiert und freut sich, nie mehr mit ölverschmierten Händen im Gepäck nach Kulturbeutel und Seife fischen zu müssen. Zuerst haben wir Ihn dafür belächelt, uns aber schnell zu eifrigen Nutzern der Armatur entwickelt.

Man das hat mir noch gefehlt. Da denkst du dein halbes Leben über den Sinn des Lebens nach. Und dann siehst du ein paar Typen die Leben es. Du hast manchmal schiss dem Nachbarn zu sagen, hä das ist ein bischen zu laut (bin kein Spießer) und die Tingeln durch die ganze Welt. Sie wissen eigentlich nicht was kommt nach der nächsten Kurve. Für mich eine tolle Lebensphilosophie. Ich glaube ich sollte mal nachdenken.
Der BSA Fahrer von dä Pommesbude
nicht nachdenken, losfahrn!
Viele Grüße aus Essen
C.
eben, einfach machen und losfahren, ist gar nicht so schwer, kannich nach den ersten 12.000km auch sagen, und meine enfield bj 81 hält tapfer durch
eine tolle geschichte, ich bin begeistert !
beste grüsse aus aktuell nairobi
hendrik
“Du bist Afrika!….socialwaydown.org”