Reisebericht – “die Zweite”…
18. Februar 2009 von admin
Trotz unbestaendigem Wetter, mit wiederkehrenden Regenguessen und der unuebersichtlichen Situation im Kongo, fahren wir durch Uganda und Ruanda nach Tansania – um den Victoriasee herum. Von Reisenden und inzwischen auch von in Uganda lebenden Entwicklungshelfern haben wir positive Nachrichten und Einschaetzungen der politischen Lage bekommen.
Zudem hat Frank schon in Nordkenia seine Motorradjacke “verloren”. Sie ist bei einer Stadtfahrt vom Motorrad gefallen und als wir es Minuten spaeter merkten und zurueck kamen, hatte sie jemand aufgehoben und mitgenommen. “In die Berge” sei er gegangen, sagten andere Leute, die es beobachtet hatten.
Zu Franks Glueck sagte die Fa. POLO sofort zu, ihm eine neue Jacke nach Kampala zu schicken. Tolle Sache, eine solche Unterstuetzung! Die Angelegenheit war natuerlich ein Grund nach Uganda zu fahren. Denn im Fleecpulli fuehlte sich Frank doch sehr nackt und ungeschuetzt. Seit gestern hat er sie, nachdem noch schwierige Verhandlungen beim Zoll in Entebbe zu fuehren waren.
Genauso wie die allermeisten mit Kenia Safari assoziieren und kolonialen Lebensstil a la Tania Blixens Out of Africa, klingt Uganda, fuer mich richtig nach Afrika. Vielversprechend. Hier im Land der Seen entlang der Grenze zum Kongo, mit britischen Namen wie Lake Albert, Lake George, Lake Edward und dem riesigen Lake Victoria, der das Land mit Kenia und Tansania verbindet, erreichen wir die Tropen. Sehr gruen ist es geworden. Ausser im Norden des Landes, an der Grenze zum Sudan, wo sich eine trockene, lockerere, von Buschwerk dominierte Savanne findet.
Gorillas lassen sich in den Bergen im Westen des Landes beobachten und wer den Film Gorillas im Nebel kennt, hat schon das richtige Bild der Landschaften dort im Kopf. Leider darf man die Maersche mit Wildhuetern zu den Menschenaffen aber erst ab einem Alter von 15 Jahren machen… (Artur ist 8 und geht beim bezahlen immer noch als “sechs Jahre alt” durch…).
Das Land ist bis jetzt sehr gut zu bereisen. Mir gefaellt die grosse Freundlichkeit der Menschen. Nur hier im Norden sind sie etwas reservierter und beaeugen den Fremden mit Misstrauen. Grund ist sicher die Angst vor buergerkriegsaehnlichen Ereignissen, die immer wieder passieren koennen. In und um Kampala war alles zu bekommen, was das Herz begehrt. Das Bier ist gut, sagen Frank und Georg und da die Zigaretten SPORTSMAN heissen, musste ich einfach wieder mal mit dem Rauchen beginnen.
Gruesse aus Afrika
Laurens

Solltet ihr wieder mal irgendwo in einem Internetcafe höckeln,(Lieblingsbeschäftigung der Weissen:-), so lest dies:
Hallo zusammen, erinnert ihr euch noch an die kurze Begegnungen mit uns Schweizern unter dem Äquator in Uganda? Mit Spannung verfolge ich eure Reise. Nun halt von der Schweiz aus. Unser Aufenthalt in Mbarara ,bei der Tochter,endete am 19.Februar. Wir haben viel schönes erlebt und sind noch immer nicht ganz im Winter angekommen. Auf der weiteren Fahrt wünschen wir Euch alles erdenklich Gute, gute Erlebnisse und keine Unfälle. Gruss an den kleinen “grossen” Artur. Vreni Hausammann Amriswil TG